Volker
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Rechenzentrum der TU März 2001
An die Internet-Nutzer
in den Studentenwohnheimen mit Festanschluss am TU-Netz
Internet-Nutzung über das G-WiN geschieht nicht kostenlos
Seit Ende letzen Jahres führt der Weg ins Internet über einen
leistungsfähigen Anschluss der TU
am bundesweiten Gigabit-Wissenschaftsnetz (G-WiN). Die Kapazität
dieses Anschlusses ist so
gewählt, dass sie den Mitgliedern der TU die Möglichkeit
bieten soll, bei ihren Aktivitäten in
Forschung und Lehre verstärkt transferintensive multimediale Anwendungen
einzusetzen.
Zweck dieser Information ist es nun,
· Sie darauf hinzuweisen, dass dieser G-WiN-Anschluss eine Menge
Geld kostet, und Ihr Bewusstsein
für die Kosten zu schärfen,
· Ihnen deutlich zu machen, dass intensiver Datentransfer für
die TU bzw. das RZ Anlass sein
könnte, den Verursachern einen Teil der Kosten in Rechnung zu
stellen.
Zu den Kosten von G-WiN:
Die TU muss derzeit 638.000,- DM pro Jahr für den Anschluss bezahlen.
Diese Preiskategorie
erlaubt bei einer Bandbreite von 155 Mbit/s ein monatliches Datenvolumen
von max. 3000
GByte (inklusive einer jährlichen Steigerung um den Faktor 2,2).
Das verfügbare Volumen wird
häufig erreicht bzw. sogar teilweise leicht überschritten.
Der Einstieg in die nächst höhere Kategorie
muss vermieden werden. Er würde zusätzliche 232.000,- DM
kosten.
Die genannten Zahlen bedeuten: Wer Daten im Umfang von 1 GByte aus
dem Internet holt, verursacht
dabei Kosten von rund 18,- DM. Bei regelmäßigem Empfang
von Musik- und Videodateien
kommt 1 GByte leicht zustande.
Schauen Sie daher bitte genau auf die Datenmengen, die ihre Internet-Aktionen
hervorrufen.
Nutzen Sie alle Chancen, um unnötige Transfers in die TU hinein
zu vermeiden. (Zu beachten:
Berechnet wird nur der in das TU-Netz einfließende Datenverkehr.)
Zur Umlage von Kosten:
Dass wir Sie als Bewohner eines Studentenheimes ansprechen, ist kein
Zufall. Nach unseren
Messungen Ende des WS hat das Datenvolumen zu den Wohnheimen Schunter,
Langer Kamp,
Michaelishof, Wiesenstraße sowie APM insgesamt ca. 50 %
des gesamten TU-Verkehrs betragen.
Diese gewaltige Menge entfällt auf die nur ca. 1500 Studierenden
in Ihren Heimen.
Auf Grund dieser Zahlen haben die Finanzgremien der TU den Anstoß
gegeben, über die Umlage
der Internet-Kosten auf die Verursacher nachzudenken. Jeder, der hohe
Transferraten erzeugt,
sollte sich daher fragen, ob ihr/ihm die betreffenden Dateien einige
hundert DM wert sind. Rechnen
Sie bitte damit, dass die von Ihnen angeforderten Datenmengen registriert
werden.
Mit freundlichen Grüßen,
das Rechenzentrum der TU (Kontaktperson: H.Woehlbier@tu-bs.de bzw. Tel.
391-5513)
{PS: auch ich unter volker@sielkamp.de}
Mit Ihren System-Administratoren haben wir verabredet, gemeinsam zu
versuchen, das Datenvolumen
sowie die Kosten im Rahmen zu halten. Bitte helfen Sie uns dabei.
sielnet"at"sielnet.de
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